Mit einem sehr kurzen Vorlauf von nur drei Monaten vor dem Termin der Veranstaltung wurde die erste Conference finanziell in erster Linie durch das Vertrauen der Hauptsponsoren möglich gemacht. Eine weitere wertvolle Hilfe in Form von Kontakten, Informationen und Dozenten kam von anderen Organisationen wie zum Beispiel dem “APP”, “APTPI” und “OPP” (Organisation Professioneller Piercer in Deutschland).
Durch diese geballte Unterstützung und jede Menge persönlichen Einsatz aller Beteiligten war es dann, trotz des kurzen Vorlaufs, möglich insgesamt 30 Klassen für Piercer, Tätowierer und BodMod-Artists anzubieten. Innerhalb kürzester Zeit gab es schon 100 Anmeldungen (gerechnet hatte man mit 60 bis 80) und zu guter Letzt kamen dann 150 Teilnehmer aus über zehn Ländern zur Veranstaltung. Wie sich herausstellte eine perfekte Größe für den Anfang.
Der Kern der Conference mit allen Vorträgen und Workshops war auf 2 Tage angesetzt – Samstag und Sonntag, davor (Freitag) gab es einen “Aufwärm-Tag”, so dass sich alle entspannt kennen lernen und miteinander auf den Event einstimmen können. Schließlich galt es zwei eventuell auch mal anstrengende Tage vollgepackt mit viel Input und Informationen bestmöglich miteinander zu nutzen und zu gestalten.
Dieser erste Tag des “Kennenlernens” war ein “BMXnet-Suspension Day” unter der Federführung der Suspension-Gruppe “Wings of Desire” aus Norwegen, in Kooperation mit der “Superfly Crew” aus Berlin, Thorsten (“iSuspend”), Muffe (“Copenhagen Body Extremes”), Jussi (“Circus Mundus Absurdus”) und einigen anderen.
Dieser erste Tag lief natürlich ein wenig chaotisch und stressig ab, galt es doch seitens des gerade frisch gegründeten BMXnet e.V. etliche Schwierigkeiten zu bewältigen und Strukturen aufzubauen. Aber Dank der Unterstützung so vieler erfahrener und hilfsbereiter Leute auf dem Event, war es die perfekte Generalprobe, um die zwei folgenden Tage ein wenig entspannter angehen zu können. Es mag vielleicht abgedroschen klingen, aber genau dieser “Family Vibe” und die proaktive Atmosphäre hielt sich vom ersten bis zum letzten Tag und machte den Event zu etwas ganz besonderem. Alle waren entspannt, hilfsbereit und offenbar von dem selben Gedanke beflügelt: “let’s make that thing work”.
Am Freitagabend fand dann auch die offizielle Eröffnungsparty mit großartigen Shows von “Operafication” (professioneller Operngesang kombiniert mit einer Fakir-und Suspension-Performance) und “Psycho Cyborg” (die wohl extremste “Freak-Show”, die es derzeit gibt) statt. Es war ein gelungener Auftakt und es war für keinen der Anwesenden einfach um Mitternacht ins Bett zu gehen, doch der Stundenplan für den nächsten Tag begann zeitig – gemeinsames Frühstück um neun, die erste Klasse um zehn Uhr.
Die Klassen 2007
Es gab zwei Haupt-Veranstaltungsräume, welche je 60-80 Personen fasste und vier kleinere Räume mit einem Fassungsvermögen zwischen 20-50 Personen. So war es möglich bis zu vier Klasse und Diskussionsrunden gleichzeitig abzuhalten. Während die großen Räume hauptsächlich für Vorlesungen und Vorträge genutzt wurden, fanden in den kleineren Räumen verstärkt “Roundtable Discussions” (Diskussionsrunden) und Workshops statt, wie zum Beispiel die vierstündige praktische “Einführung in Microdermal Techniken”, bei der in der Thematik praktisch bewanderte und erfahrenen Piercer anderen Piercern die verschiedenen Platzierungen und mögliche Durchführungen des so genannten “Single Point Piercing” demonstrierten und bei der Durchführung unterstützten. Eine weitere gut besuchte und herausragende Klasse war “Tattoo Machines and their Secrets”, die von den “Godoy Brothers” (USA/Kanada) gehalten wurde. Die “Godoys” haben auch ein gleichnamiges Buch zu dem Thema veröffentlicht. Ziel dieses Workshops war es, den Tätowierer vertrauter und erfahrener im Umgang mit seiner Maschine zu machen und zahlreiche “Tuning-Tips” zu geben. Am zweiten Tag ging es in diesem Workshop dann noch ein wenig praktischer und konkreter zur Sache,da etliche Tätowierer die Chance nutzten und ihre Maschinen mit in die Klasse brachten, um sich diese direkt vor Ort einstellen und eventuelle Probleme beheben zu lassen. Auch die Seminare von Steve Haworth waren außerordentlich gut besucht. Dank seiner ausführlichen Vorträge wurde den Teilnehmern ein tiefer Einblick in die Materie der “Surface-to-Surface Piercing”, “Genital Beading” und “Laser Branding” ermöglicht. Alle Klassen von Steve waren sofort komplett “ausgebucht”, da es tatsächlich die erste Gelegenheit war seine Seminare in Europa zu besuchen. Anschliessend reiste Steve im Rahmen seiner von “H2Ocean” gesponserten Tour eine weitere Woche für Vorträge, Workshops und Seminare durch Europa. Sowohl die “Godoy Brothers” als auch Steve Harworth waren von der Veranstaltung restlos begeistert und sicherten schon vor Ort ihre Teilnahme an der nächsten Conference im Juli 2008 zu. Es werden aber sicher viele der Referenten 2008 ein weiteres mal dabei sein, da ausnahmslos jeder hervorragende Arbeit leistete und alle Vorträge sehr gut ankamen. Die meisten der großen Vorträge fanden in den zwei Haupträumen statt und es wurde immer parallel eine Klasse mit Tattoo- und eine mit Piercing-Schwerpunkt abgehalten um es jedem zu ermöglichen in seiner Disziplin die wichtigsten Vorträge auch besuchen zu können.
Die Bandbreite der Themen ging von Basiswissen wie der “Validierung von Dampfsterilisatoren”, “Qualitätsmanagement bei der Instrumentenaufbereitung” und “Rechtlichen Aspekten von Tattoo, Piercing und Tattoofarben” bis hin zu eher fortgeschrittenen und spezielleren Inhalten wie “Surface Piercing Techniken”. Letzteres Seminar wurde von Luis Garcia (APP) gehalten, der außerdem an einer Klasse teilnahm, die es sich zum Ziel gesetzt hatte den Stellvertretern verschiedener BodMod-Organisationen die Möglichkeit zu bieten, über Ziele und Errungenschaften ihrer Verbände zu informieren.
Des Weiteren gab es zwei “Aftercare”-Klassen, eine für Piercer, die andere für Tätowierer. Aber auch der Bereich BodyMod kam im weitesten Sinne nicht zu kurz – mit Vorträgen wie z.B. “Safer Body Suspension Practice”, welche von Havve Fjell von “Wings of Desire” gehalten wurde, blieb kein Thema unberührt und es gab auch die Möglichkeit für interessierte Tätowierer und Piercer in diesen Bereich reinzuschnuppern. Einige der BodyMod Klassen waren allerdings geschlossene Diskussionsrunden, welche den fortgeschrittenen BodMod-Künstlern vorbehalten waren, um den angestrebten Austausch auf gleicher Augenhöhe zu ermöglichen. Eine schöne Abrundung des Ganzen waren einige bemerkenswerte anthropologische Vorlesungen: “Die Geschichte des modernen Piercings” und “Sri Lanka Festival der Suspension” von Paul King (APP), ebenso wie die “Piercing und Tattoo Anthropologie” Vorträge von Professor Palmisano. Herr Palmisano ist Professor für Anthropologie in Triest, Italien und hat auch schon an der “APTPI” Conference 2006 teilgenommen.
Die Expo 2007
Zusätzlich zu den Seminaren und Vorlesungen fand im Haus eine eigene kleine Messe statt, auf der sich die Sponsoren des Events präsentierten. Zu den Ausstellern zählten alle Sponsoren! Die Expo gab den Seminar-Teilnehmern die Möglichkeit sich über neue Produkte zu informieren oder sich eben auch mal direkt mit Fragen und Anregungen an die jeweiligen Hersteller zu wenden und sich auch auf dieser Ebene auszutauschen.
Das Drumherum
Der außergewöhnliche Mix so vieler internationaler Künstler aus allen Bereichen der Körper Modifikation und aus so vielen verschiedenen Ländern (es waren Teilnehmer unter anderem aus Italien, Schweden, Finnland, Norwegen, Dänemark, Schweiz, Österreich, Niederlande, Polen, England, USA und natürlich auch Deutschland da) ergab eine ganz besondere, kreative Atmosphäre. Die Diskussionen bewegten sich auf einem extrem hohen Niveau und jeder zeigte sich sehr interessiert an den Erfahrungen und Meinungen seiner Kollegen. Die Räumlichkeiten taten ihr Übriges die Teilnehmer ins Gespräch zu bringen – Sofas, kleine Ruhezonen mit Kissen, Kerzen und sogar Liegestühlen luden in jeder Pause zum Verweilen ein. Im ganzen Haus gab es reich bestückte Kühlschränke und leckere Buffets, so dass auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kam. Egal wonach den Teilnehmern der Sinn stand – ob bei einem Kaffee die Gedanken sortiert wurden und das eben gelernte zu verinnerlichen, sich zu sammeln und auf den nächsten Kurs vorbereiten, alte Bekannte auf “ein Bierchen” treffen oder neue Freundschaften schliessen.
Alles war möglich. Genau diese Art der offenen und “gemütlichen” Veranstaltung soll auch für die Zukunft beibehalten werden – das BMXnet Seminar wird also (hoffentlich) nie in ein nüchternes Kongress-Hotel oder ähnlichem abwandern. Die Veranstaltung 2008 findet in der Kulturhalle Vluyn statt, die eben auch mehr bietet als “nur” Vortrags-Sääle!
1st BMXnet Conference
Die Conference 2007
Mit einem sehr kurzen Vorlauf von nur drei Monaten vor dem Termin der Veranstaltung wurde die erste Conference finanziell in erster Linie durch das Vertrauen der Hauptsponsoren möglich gemacht. Eine weitere wertvolle Hilfe in Form von Kontakten, Informationen und Dozenten kam von anderen Organisationen wie zum Beispiel dem “APP”, “APTPI” und “OPP” (Organisation Professioneller Piercer in Deutschland).
Durch diese geballte Unterstützung und jede Menge persönlichen Einsatz aller Beteiligten war es dann, trotz des kurzen Vorlaufs, möglich insgesamt 30 Klassen für Piercer, Tätowierer und BodMod-Artists anzubieten. Innerhalb kürzester Zeit gab es schon 100 Anmeldungen (gerechnet hatte man mit 60 bis 80) und zu guter Letzt kamen dann 150 Teilnehmer aus über zehn Ländern zur Veranstaltung. Wie sich herausstellte eine perfekte Größe für den Anfang.
Der Kern der Conference mit allen Vorträgen und Workshops war auf 2 Tage angesetzt – Samstag und Sonntag, davor (Freitag) gab es einen “Aufwärm-Tag”, so dass sich alle entspannt kennen lernen und miteinander auf den Event einstimmen können. Schließlich galt es zwei eventuell auch mal anstrengende Tage vollgepackt mit viel Input und Informationen bestmöglich miteinander zu nutzen und zu gestalten.
Dieser erste Tag des “Kennenlernens” war ein “BMXnet-Suspension Day” unter der Federführung der Suspension-Gruppe “Wings of Desire” aus Norwegen, in Kooperation mit der “Superfly Crew” aus Berlin, Thorsten (“iSuspend”), Muffe (“Copenhagen Body Extremes”), Jussi (“Circus Mundus Absurdus”) und einigen anderen.
Dieser erste Tag lief natürlich ein wenig chaotisch und stressig ab, galt es doch seitens des gerade frisch gegründeten BMXnet e.V. etliche Schwierigkeiten zu bewältigen und Strukturen aufzubauen. Aber Dank der Unterstützung so vieler erfahrener und hilfsbereiter Leute auf dem Event, war es die perfekte Generalprobe, um die zwei folgenden Tage ein wenig entspannter angehen zu können. Es mag vielleicht abgedroschen klingen, aber genau dieser “Family Vibe” und die proaktive Atmosphäre hielt sich vom ersten bis zum letzten Tag und machte den Event zu etwas ganz besonderem. Alle waren entspannt, hilfsbereit und offenbar von dem selben Gedanke beflügelt: “let’s make that thing work”.
Am Freitagabend fand dann auch die offizielle Eröffnungsparty mit großartigen Shows von “Operafication” (professioneller Operngesang kombiniert mit einer Fakir-und Suspension-Performance) und “Psycho Cyborg” (die wohl extremste “Freak-Show”, die es derzeit gibt) statt. Es war ein gelungener Auftakt und es war für keinen der Anwesenden einfach um Mitternacht ins Bett zu gehen, doch der Stundenplan für den nächsten Tag begann zeitig – gemeinsames Frühstück um neun, die erste Klasse um zehn Uhr.
Die Klassen 2007
Es gab zwei Haupt-Veranstaltungsräume, welche je 60-80 Personen fasste und vier kleinere Räume mit einem Fassungsvermögen zwischen 20-50 Personen. So war es möglich bis zu vier Klasse und Diskussionsrunden gleichzeitig abzuhalten. Während die großen Räume hauptsächlich für Vorlesungen und Vorträge genutzt wurden, fanden in den kleineren Räumen verstärkt “Roundtable Discussions” (Diskussionsrunden) und Workshops statt, wie zum Beispiel die vierstündige praktische “Einführung in Microdermal Techniken”, bei der in der Thematik praktisch bewanderte und erfahrenen Piercer anderen Piercern die verschiedenen Platzierungen und mögliche Durchführungen des so genannten “Single Point Piercing” demonstrierten und bei der Durchführung unterstützten. Eine weitere gut besuchte und herausragende Klasse war “Tattoo Machines and their Secrets”, die von den “Godoy Brothers” (USA/Kanada) gehalten wurde. Die “Godoys” haben auch ein gleichnamiges Buch zu dem Thema veröffentlicht. Ziel dieses Workshops war es, den Tätowierer vertrauter und erfahrener im Umgang mit seiner Maschine zu machen und zahlreiche “Tuning-Tips” zu geben. Am zweiten Tag ging es in diesem Workshop dann noch ein wenig praktischer und konkreter zur Sache,da etliche Tätowierer die Chance nutzten und ihre Maschinen mit in die Klasse brachten, um sich diese direkt vor Ort einstellen und eventuelle Probleme beheben zu lassen. Auch die Seminare von Steve Haworth waren außerordentlich gut besucht. Dank seiner ausführlichen Vorträge wurde den Teilnehmern ein tiefer Einblick in die Materie der “Surface-to-Surface Piercing”, “Genital Beading” und “Laser Branding” ermöglicht. Alle Klassen von Steve waren sofort komplett “ausgebucht”, da es tatsächlich die erste Gelegenheit war seine Seminare in Europa zu besuchen. Anschliessend reiste Steve im Rahmen seiner von “H2Ocean” gesponserten Tour eine weitere Woche für Vorträge, Workshops und Seminare durch Europa. Sowohl die “Godoy Brothers” als auch Steve Harworth waren von der Veranstaltung restlos begeistert und sicherten schon vor Ort ihre Teilnahme an der nächsten Conference im Juli 2008 zu. Es werden aber sicher viele der Referenten 2008 ein weiteres mal dabei sein, da ausnahmslos jeder hervorragende Arbeit leistete und alle Vorträge sehr gut ankamen. Die meisten der großen Vorträge fanden in den zwei Haupträumen statt und es wurde immer parallel eine Klasse mit Tattoo- und eine mit Piercing-Schwerpunkt abgehalten um es jedem zu ermöglichen in seiner Disziplin die wichtigsten Vorträge auch besuchen zu können.
Die Bandbreite der Themen ging von Basiswissen wie der “Validierung von Dampfsterilisatoren”, “Qualitätsmanagement bei der Instrumentenaufbereitung” und “Rechtlichen Aspekten von Tattoo, Piercing und Tattoofarben” bis hin zu eher fortgeschrittenen und spezielleren Inhalten wie “Surface Piercing Techniken”. Letzteres Seminar wurde von Luis Garcia (APP) gehalten, der außerdem an einer Klasse teilnahm, die es sich zum Ziel gesetzt hatte den Stellvertretern verschiedener BodMod-Organisationen die Möglichkeit zu bieten, über Ziele und Errungenschaften ihrer Verbände zu informieren.
Des Weiteren gab es zwei “Aftercare”-Klassen, eine für Piercer, die andere für Tätowierer. Aber auch der Bereich BodyMod kam im weitesten Sinne nicht zu kurz – mit Vorträgen wie z.B. “Safer Body Suspension Practice”, welche von Havve Fjell von “Wings of Desire” gehalten wurde, blieb kein Thema unberührt und es gab auch die Möglichkeit für interessierte Tätowierer und Piercer in diesen Bereich reinzuschnuppern. Einige der BodyMod Klassen waren allerdings geschlossene Diskussionsrunden, welche den fortgeschrittenen BodMod-Künstlern vorbehalten waren, um den angestrebten Austausch auf gleicher Augenhöhe zu ermöglichen. Eine schöne Abrundung des Ganzen waren einige bemerkenswerte anthropologische Vorlesungen: “Die Geschichte des modernen Piercings” und “Sri Lanka Festival der Suspension” von Paul King (APP), ebenso wie die “Piercing und Tattoo Anthropologie” Vorträge von Professor Palmisano. Herr Palmisano ist Professor für Anthropologie in Triest, Italien und hat auch schon an der “APTPI” Conference 2006 teilgenommen.
Die Expo 2007
Zusätzlich zu den Seminaren und Vorlesungen fand im Haus eine eigene kleine Messe statt, auf der sich die Sponsoren des Events präsentierten. Zu den Ausstellern zählten alle Sponsoren! Die Expo gab den Seminar-Teilnehmern die Möglichkeit sich über neue Produkte zu informieren oder sich eben auch mal direkt mit Fragen und Anregungen an die jeweiligen Hersteller zu wenden und sich auch auf dieser Ebene auszutauschen.
Das Drumherum
Der außergewöhnliche Mix so vieler internationaler Künstler aus allen Bereichen der Körper Modifikation und aus so vielen verschiedenen Ländern (es waren Teilnehmer unter anderem aus Italien, Schweden, Finnland, Norwegen, Dänemark, Schweiz, Österreich, Niederlande, Polen, England, USA und natürlich auch Deutschland da) ergab eine ganz besondere, kreative Atmosphäre. Die Diskussionen bewegten sich auf einem extrem hohen Niveau und jeder zeigte sich sehr interessiert an den Erfahrungen und Meinungen seiner Kollegen. Die Räumlichkeiten taten ihr Übriges die Teilnehmer ins Gespräch zu bringen – Sofas, kleine Ruhezonen mit Kissen, Kerzen und sogar Liegestühlen luden in jeder Pause zum Verweilen ein. Im ganzen Haus gab es reich bestückte Kühlschränke und leckere Buffets, so dass auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kam. Egal wonach den Teilnehmern der Sinn stand – ob bei einem Kaffee die Gedanken sortiert wurden und das eben gelernte zu verinnerlichen, sich zu sammeln und auf den nächsten Kurs vorbereiten, alte Bekannte auf “ein Bierchen” treffen oder neue Freundschaften schliessen.
Alles war möglich. Genau diese Art der offenen und “gemütlichen” Veranstaltung soll auch für die Zukunft beibehalten werden – das BMXnet Seminar wird also (hoffentlich) nie in ein nüchternes Kongress-Hotel oder ähnlichem abwandern. Die Veranstaltung 2008 findet in der Kulturhalle Vluyn statt, die eben auch mehr bietet als “nur” Vortrags-Sääle!